Der Winter kommt! Wie sich Freerider
vor Lawinen schützen
Pulvriger
Tiefschnee, steile Hänge, weit und breit
nur verschneite Berge und klarer Himmel:
Für Freerider gibt es nichts schöneres
als im Backcountry zu tanzen. Wie sie am
besten mit dem Risiko Lawine umgehen,
lesen Sie hier.
Ski- und Snowboardtouren außerhalb
der markierten Pisten liegen voll im
Trend. Doch nur erfahrene Skifahrer
sollten sich in den Tiefschnee wagen,
denn die Lawine ist eine nur schwer
einzuschätzende Gefahr. Minimieren
können Freerider diese, indem sie
folgende fünf Warnsignale beachten: •
Spontane Auslöser: Sind Lawinen, die
ohne Zusatzbelastung von Menschen
losbrechen.
• Kritische Neuschneemenge: Neuschnee
stellt eine Belastung für die vorhandene
Schneedecke dar.
• Setzungsgeräusche: Beim Betreten eines
Hanges entsteht ein dumpfes
“Wumm”-Geräusch
• Starke Durchfeuchtung der Schneedecke:
Steht man beim Aufstieg bis zu den Knien
im Sulz, ist die Schneedecke nicht mehr
stabil. Tritt besonders im Frühjahr ein:
Früh aufbrechen.
• Triebschneeansammlungen: “Wind ist der
Baumeister der Lawinen” Der Wind
verfrachtet permanent große
Schneemengen. Skifahrer,
Skitourengeher und Snowboarder sollten
sich vor Ihrem Ausflug ins freie Gelände
unbedingt vorher über die aktuellen
Wetter- und Schneewerte informieren.
Diese gibt es täglich aktuell auf der
Website des
Südtiroler Lawinenwarndienstes. |