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Das Grödner Tal: ein Eldorado für Bergfreunde
Ob Wanderer oder Kletterer, im Grödner Tal findet ein jeder verschiedenste Tourenmöglichkeiten. Geislergruppe, Puez-, Cir- und Sellagruppe sowie Langkofel gehören zum Eldorado der Bergsteiger. Hier geht es empor zu Dreitausendern und hinab zu grünen Almmatten.
Erst kürzlich publizierte das Magazin „ALPIN-Fit in die Berge“ein Extra-Heft mit 35 Tourenvorschläge über Gröden. Aus dieser Vielzahl an Wanderungen sei hier die Umrundung des Grödner Hausberges, des Langkofels, hervorgehoben:
Es ist eine lange, von circa 5 Stunden, mittelschwere Wanderung. Der Höhenunterschied beträgt 280 m. Ausgangspunkt der Wanderung ist das Sellajochhaus auf 2183 m. Von hier aus führt der Friedrich-August-Weg in etwa 1 ½ Stunden zur Plattkofelhütte und danach in etwa 1 Stunde absteigend zum Santnerweg von welchem aus in etwa 1 ½ Stunden die Comicihütte erreicht werden kann. Der Weg Nr. 526 a führt dann weiter und zurück zum Sellajochhaus. Mit einem Zwischenaufstieg ab Santnerweg kann zudem auch die Langkofelhütte besucht werden.
Kletterfreunde hingegen sollten den Aufstieg zur Fünffingerspitze auf 2996 m nicht versäumen. Es ist zwar eine viel begangene Route, im III. Schwierigkeitsgrad, aber dennoch eine wunderbare Tour. Auch hier ist das Sellajochhaus Ausgangspunkt der Tour. Mit der Gondelbahn gelangt man zur Langkofelscharte und in nur 10 Minuten zum Einstieg in die Nordwand. Die Route führt durch die Nordwand mit drei Stellen im III und einer im III+ Grad. Mit Hilfe einiger Expansionshaken geht es über eine Platte weiter zur Südwand, wo durch eine Rinne im III Grad die Daumenscharte und so wieder die Nordwand erreicht wird. Hier befindet sich dann eine herausfordernde III+ Grad Stelle und ein Überhang. Dann geht’s weiter über eine Schuppe und einen Quergang zu einer Nische mit einer Gedenktafel und weiter über die Scharte zur knapp 20 m hohen Gipfelwand mit einer letzten III+ Stelle. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute.
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