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Die Grödner Trachten
In St. Ulrich, ist im „Haus der ladinischen Sprache“ das Museum de Gherdeina, welches 1960 gegründet wurde, untergebracht. Sehenswert dort vor allem die Abteilung der Grödner Trachten, die, ohne zu Zweifeln, zu den schönsten in Südtirol gehören.
Durch die Reiseeindrücke der Grödner, welche bereits im 18. Jh. als Händler viel herumkamen, wurden die Trachten auch immer wieder verändert. Mit Seidenstoffen, Spitzen und Juwelen wurden die Trachten verbessert.
Auch heute noch werden die Trachten bei festlichen Veranstaltungen getragen, vor allem bei den kirchlichen Prozessionen. Wunderschön ist die sehr farbenfrohe Jungmädchentracht. Ihr Prunkstück ist der kunstvoll gearbeitete Kopfaufsatz mit Perlen. Weniger getragen werden die unterschiedlichen Trachten der einzelnen Berufsgruppen die auch noch von Ort zu Ort verschieden sind. Unterschieden wurde in Gröden auch immer zwischen der Arbeitstracht mit den Kopftüchern und der aufwendigeren Festtagstracht.
Nicht nur im Museum, sonder auch beim Festumzug „Gröden in Tracht“, welcher alle Jahre im Monat August abwechselnd in einem der Grödner Orte stattfindet, lassen sich die wunderschönen Grödner Trachten bewundern. Im Museum ist auch eine Spielzeugsammlung untergebracht: Holzpferde, Gliederpuppen und vieles mehr kann hier bewundert werden.
Das Museum de Gherdeina ist von Mai bis Oktober von Montag bis Freitag von 10.00 – 12.00 Uhr und von 14.00 – 18.00 Uhr geöffnet. In den Monaten Juli und August zusätzlich samstags und sonntags von 14.00 – 18.00 Uhr.
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