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Interessantes rund um Gröden
Das Grödner Tal ist etwa 30 km lang und erstreckt sich von Waidbruck in Richtung Osten in die fantastische Welt der Dolomiten. Wie viele Dolomitentäler öffnet es sich erst im hinteren Teil des Tales und zeigt dort seine ganze Pracht. St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein liegen eingebettet zwischen Wiesen, Wäldern und den wunderschönen Dolomiten und haben allerhand zu bieten:
Dampfeisenbahn Gröden: Bis in die 1960er Jahre verkehrte auf der Strecke von Klausen nach Gröden eine dampfbetriebene Schmalspur-Eisenbahn. Da die Bahn vor allem als Versorgungsbahn für die während des Ersten Weltkrieges an der Dolomitenfront kämpfenden Truppen benötigt wurde, baute man diese in Rekordzeit und unter Einsatz von Tausenden russischen Kriegsgefangenen. Anlässlich der Ski-Weltmeisterschaften in Gröden aber, in den 1960er Jahren, asphaltierte man die Trasse kurzerhand und legte eine Straße an. Heute weint man der Bahn aber so manche Träne nach, wäre sie doch eine echte Attraktion für die Feriengäste.
Luis Trenker: Lusi Trenker ist wohl der berühmteste Grödner, vielleicht auch der berühmteste Südtiroler. Vorwiegend bundesdeutsche Fans besuchen seine Grabstätte in St. Ulrich. Er war Architekt, Filmemacher, Fernsehpublikumsliebling, Buchautor und natürlich ein begeisterter Bergsteiger. Zu seinem 100. Geburtstag enthüllte man auf dem Promenadenweg ein Denkmal und benannte den Weg nach ihm.
Planetenweg: Längs der alten Bahntrasse von St. Christina, auf der Promenade, sind im verkleinerten Maßstab die Planeten und ihre Entfernungen zur Sonne dargestellt. Schautafeln bieten Erklärungen zu Sonne, Mond und Pluto. Der Weg ist circa 3,5 km lang und man benötigt dafür ungefähr 1 ½ Stunden.
Museum de Gherdeina: Ein wahres Schmuckstück unter den Heimatmuseen ist das Museumd e Gherdeina in St. Ulrich, wo breiter Raum der traditionsreichen Schnitzkunst geboten wird. Sehenswert ist vor allem auch die Sammlung zum bildnerischen Kunstschaffen des Tals vom 17. Jh. Bis heute.
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