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Wandern im Naturpark Puez-Geisler
Wer gerne wandert, ist in Südtirol überall, doch besonders in einem der acht Naturparks, gut bedient! Seit 1977 fasst etwa der Naturpark Puez-Geisler, italienisch Parco Naturale Puez-Odle, die ladinischsprachigen Täler an der Gader und von Gröden zwischen Würzjoch und Grödner Joch zusammen, 1999 wurde er sogar noch erweitert.
Ausschlaggebend für die Umwidmung zum Schutzgebiet waren die Lärchen-, Fichten- und Zirbenbestände rund um die namensgebende Geisler- und Peitlerkofel-Gruppe, vor allem aber der weiße Kalkstein der Dolomiten. Tatsächlich kommen hier alle typischen Dolomitgesteinsarten vor, ebenso sind oft Fossilien zu finden, Überreste aus der Zeit, als die bleichen Berge noch von Wasser bedeckt wurden.
Neben Touren zu den bekannten Gipfeln empfehlen sich in diesem Gebiet auch Ausflüge zu den reich blühenden Almen, wo es auch einige bewirtschaftete Hütten gibt. Besonders ungeübten Wanderern ist der einfache Weg zur Geisler, Zanser oder Glatsch Alm zu empfehlen, denn im felsigen Gestein in den Höhen ist Trittsicherheit gefordert! Wenn es dennoch anspruchsvoll sein darf: Die Wanderung vom Grödner Joch über die Große Tschierspitze (Gran Cir, 2592m) ins Langental führt auch an der Ruine Wolkenstein vorbei.
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