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Zum Jakobskirchlein in Gröden
Oberhalb von St. Ulrich, steht wunderschön auf einer Lichtung gelegen, das gotische Jakobskirchlein, welches dem Patron der Wanderer und Pilger geweiht ist und, laut Überlieferung, die älteste Kirche Grödens, sein soll.
Einer Sage nach, wollte ihr Erbauer, Jakob von Stetteneck, für seinen Namenspatron eine Kirche im Tal bauen lassen. Allerdings kamen die Handwerker nicht voran, waren ungeschickt und verletzten sich andauernd. Vögel trugen dann die blutigen Späne fort auf diesen Hügel oberhalb von St. Ulrich. Ein Zeichen dafür, dass nach dem Willen Gottes die Kirche eben hier erbaut werden sollte.
Das Jakobskirchlein kann nur zu Fuß erreicht werden. So führt eine leichte Wanderung, in etwa 2 Stunden über mehrere gut markierte Wege ab der Pfarrkirche von St. Ulrich über dem Col de Flam hierher. Dieser Steig wurde für das Heilige Jahr 2000 als „Weg des Dialogs“ angelegt. Von dort geht es dann weiter auf dem Weg mit der Markierung Nr. 6 durch Wald und im Schlussstück eben zur Lichtung mit dem Jakobskirchlein. Zurück kann man auch den Weg Nr. 4 wählen welcher über den Weilser St. Jakob/Sacun führt.
Foto: shutterstock
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